So kannst du deine Website selbst einschätzen und optimieren.

    Wenn du deine eigene Website hast, hast auch du dir diese Frage sicher schon mal gestellt: Wie gut ist meine Website eigentlich? Ob du dir diese Frage nun stellst, weil du die eigene Website bereits eine Weile vernachlässigt hast, weil du trotz viel Aufwand nicht den Eindruck hast, dass deine Website vom Nutzer gut angenommen wird, oder, weil du gerade ein Redesign oder einen Relaunch deiner Website hinter dir hast - es ist ganz normal, zu hinterfragen, ob du eigentlich eine gute Website betreibst.

    "Hübsch" ist nicht gleich "gut"

    Für den Laien ist dabei "gut" meistens mit "hübsch" gleichzusetzen. Das Webdesign fällt als erstes ins Auge und ist daher oft ausschlaggebend, ob du deine eigene oder eine andere Website als gut / modern / professionell einschätzt oder nicht. Der Anspruch an eine Website ist allerdings viel mehr als nur Schönheit: sie muss sicher, DSGVO-konform, leicht zu bedienen, technisch fehlerfrei, schnell, schön und leicht auffindbar sein. Viele dieser Kriterien kannst du ohne ein gewisses Vorwissen nur schlecht einschätzen.

    Das führt dazu, dass du a) selbst gar nicht weißt, wie gut oder schlecht deine Website überhaupt ist, b) du keine Idee hast, was du selbst optimieren könntest bzw. ab wann du Hilfe von einem Profi benötigst und c) du dem besagten Profi im Zweifelsfall blind vertrauen musst.

    Um diese Situation zu ändern, zeigen Moritz und ich in dieser Serie, worauf wir als Profis bei einem Website-Audit achten und was du als Laie selbst in die Hand nehmen kannst.

    Überblick der Themengebiete des Website-Audits

    “Als „Audit“ wird allgemein ein Verfahren bezeichnet, mit dessen Hilfe der status quo sowie die Qualität von Prozessen ermittelt werden kann.”

    RYTE Wiki (https://de.ryte.com/wiki/Audit, Zugriff am 12.05.2019)

    In meinem Job als Webentwicklerin gehört es häufig zu meinen Aufgaben, bestehende Websites zu analysieren, um Fehler, Probleme und Potenziale aufzudecken. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn die Seite einen Relaunch oder ein Redesign bekommen soll oder wenn meine Agentur die Betreuung einer bestehenden Website übernehmen soll. Diese Analyse mache ich in Form eines Website-Audits. Wenn du herausfinden willst, wie gut deine Website in so eine Audit abschneiden würde, dann gehe mit mir zusammen die Themen durch und lerne, wie du deinen eigenen Audit durchführst und was du selbstständig optimieren kannst.

    Dabei reden wir im Detail über folgende Themengebiete:

    • Überblick - Wie gut ist deine Webseite?
    • Sicherheit & technische Grundlagen - Wie sicher ist deine Website?
    • DSGVO - Ist deine Website DSGVO-konform?
    • Performance - Wie schnell ist deine Website?
    • Design & Usability - Findet sich der Nutzer auf deiner Website zurecht?
    • SEO - Wie wird deine Website bei Google gefunden?

    In der Serien Website-Audit veröffentlichen wir jede Woche einen Artikel zu einem der Themenbereich. Wir beschreiben detailliert unsere Vorgehensweise beim Website-Audit, erklären, welche Punkte für Nutzer besonders wichtig sind und wieso, und geben dir Tipps und Tools an die Hand, mit denen du deinen eigenen Website-Audit durchführen kannst. Dabei unterscheiden wir auch ganz transparent, was du auch als Laie selbst beheben kannst, und wo du dir lieber einen Profi suchen solltest.

    Fallstudien

    Um den ganzen Prozess anschaulich zu gestalten, haben wir als Fallstudien zwei Potsdamer Museen ausgewählt: das Museum Barberini und das Mitmachmuseum Extavium. Anhand dieser Websites zeigen wir am Ende des jeweiligen Artikels in Video-Form, wie so ein Website-Audit funktionieren kann.

    Fallstudie: Das Museum Barberini (https://www.museum-barberini.com/)
    Fallstudie: Das Mitmachmuseum Extavium (https://www.extavium.de/)

    Nun, ich hoffe, du bist mindestens genau so gespannt auf diese Serie wie ich! Tauchen wir also in das erste Thema ein: Erster Eindruck - Wie wirkt meine Website?

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